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Martin Luther Führung. Erfurt in der Zeit der Reformation
Doch bis dahin war ein weiter Weg. Der junge Studiosus erlebte eine der größten und reichsten Städte des Reiches mit all ihren Facetten und so manches, was nicht geplant war. Er lernte den Kreis der in Erfurt wirkenden Humanisten kennen, die auf ihre Weise gegen die Mittelalterliche Scholastik reagierten, und so entwickelten sich in Erfurt Freundschaften für Martin Luther, die ihn ein Leben lang begleiteten. In unserer Martin Luther Führung lernen Sie auf dem Weg durch die alten Gassen Häuser kennen, in denen Luther ein- und ausging, Kirchen in denen er predigte und Orte, an denen er nachdachte. So zeigen wir Ihnen das Augustinerkloster, den Ort, wo er die Mönchsgelübde ablegte, den Dom, wo er die Priesterweihe empfing und viele andere Orte mehr. |
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Martin Luther kam noch oft nach seinem Weggang nach Wittenberg 1511 wieder nach Erfurt. Hier hatte er Freunde, predigte und machte seine Lehre dem Volk verständlich. Als er nach seinem Aufenthalt auf der Wartburg 1522 wieder in Erfurt eintraf, hatte er bereits ein einschneidendes Ereignis hinter sich. Welches erfahren Sie in unserer Martin Luther Führung.


18-jährig kam der junge Martin aus Eisenach von der Lateinschule nach Erfurt. Die im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation begehrte Universität zog ihn an. Hier wirkten die Humanisten, die einen „frischen Wind in verstaubte Denkweisen pusteten“. Wie der Vater es beschloss, sollte der begabte Sohn des Bergrates aus Mansfeld ein Studium der Juristerei absolvieren.